Der Übergang von der Kinder- zur Erwachsenen-Palliativversorgung ist für Jugendliche mit schweren oder lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien oft ein Bruch. Beim 3. österreichweiten Vernetzungstreffen der Mobilen Palliativteams in Schwaz wurde diese Versorgungslücke deutlich thematisiert.
Der Wechsel von der spezialisierten Kinder- und Jugendpalliativversorgung in das System für Erwachsene stellt betroffene Familien vor enorme Herausforderungen. Häufig fehlen adäquate Versorgungsstrukturen, die auf die speziellen Bedürfnisse junger Erwachsener mit komplexem Pflegebedarf zugeschnitten sind.
Um diese Lücke nachhaltig zu schließen, braucht es eine stärkere Vernetzung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und tragfähige gemeinsame Lösungen. Denn der Bedarf endet nicht mit dem Erwachsenwerden – unsere gemeinsame Verantwortung ebenso wenig.