Anlässlich des Welttags der Bildung am 24. Jänner macht MOKI NÖ gemeinsam mit dem Landesverband Hospiz NÖ auf die dringend notwendige Spezialisierung in der Kinder- und Jugendlichenpflege aufmerksam, um die Pflegequalität nachhaltig zu sichern.
Vom Frühgeborenen mit komplexen medizinisch-pflegerischen Bedürfnissen bis hin zu Kindern und Jugendlichen mit schweren, lebensverkürzenden Erkrankungen, die palliative Betreuung benötigen, erfordert zudem jede Altersgruppe spezifisches Fachwissen und besondere Kompetenzen. Die Pflege junger Menschen darf deshalb nicht dem Zufall an vorhandener Kompetenz überlassen werden.
Neun Jahre nach der Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) soll 2025 die lang ersehnte Durchführungsverordnung in Kraft treten. Für die Gesundheitsversorgung junger Menschen mit komplexen Bedürfnissen braucht es hochqualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten für Kinder- und Jugendlichenpflege, die mit Generalistinnen und Generalisten der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege Hand in Hand arbeiten. Nur so kann eine optimale Pflegequalität und langfristige Gesundheit gewährleistet werden.
„Mit akuten Zahnproblemen wendet man sich auch nicht an eine Hausärztin oder einen Hausarzt, deshalb ist es Unsinn in der Kinder- und Jugendlichenpflege ausschließlich auf Generalistinnen und Generalisten zu setzen“, erklärt Renate Hlauschek, MMSc, Geschäftsführende Vorsitzende des Vereins MOKI NÖ und der Kinder- und Jugend Palliativ-Teams (KI-JU-PALL).
Pressemitteilung zum Download